Je früher der erste Kuss, desto besser der spätere Sex


02.07.12 – Küssen und Sex gehören zusammen, das ist bekannt. Aber eine Umfrage von eDarling zeigt nun einen überraschenden Zusammenhang: Wer seinen ersten Kuss schon in frühen Jahren bekam, ist sexuell zufriedener.  Zudem kam heraus, dass Optimisten den Geschlechtsakt in der Regel mehr genießen, als Pessimisten.

Anlässlich des internationalen Tag des Kusses am 6. Juli wurden 121 Mitglieder der Online-Partnervermittlung eDarling zu ihrem ersten Kuss befragt. Die Umfrage zeigt: Frauen und Männer, die sexuell eher unzufrieden sind, hatten ihren ersten Kuss später, als jene, die mit ihrem Liebesleben eher zufrieden sind. Durchschnittlich lag das Alter zum Zeitpunkt des ersten Kusses bei Jenen bei 17.35 Jahren. Sexuell Zufriedene erlebten ihren ersten Kuss dagegen mit 15.43 Jahren deutlich früher.

Dies bedeutet aber keineswegs, dass der Zeitpunkt des Kusses den Erfolg im Bett bestimmt. Psychologin Dr. Wiebke Neberich erklärt: „Möglicherweise sind diejenigen, die generell extrovertierter und offener für neue Erfahrungen sind, auch diejenigen, die sich früher für das Küssen begeistern können. Die Experimentierfreude kann später dann auch zu größerer sexueller Zufriedenheit beitragen. Zudem fällt es extrovertierten Singles leichter, andere Singles kennenzulernen und mit ihnen in Kontakt zu kommen. Daher sind sie möglicherweise auch zufriedener mit ihrem Sexleben.“
 


Ist das Glas halb leer, ist es das Bett auch


Wer zu den Spätküssern gehört, sollte dennoch optimistisch bleiben. Schließlich zeigt die Umfrage von eDarling auch: Optimisten haben ebenfalls guten Sex.  Denn 50% der Männer und 64% der Frauen, die sich als optimistisch einschätzen, genießen laut der Statistik den Geschlechtsakt eher, als die 15% der Männer und 25% der Frauen, die gestehen Pessimisten zu sein. „Daran erkennt man, dass viel von unserer Lebensfreude und Zufriedenheit nicht nur durch unsere Persönlichkeit und unsere Lebensumstände, sondern vor allem auch durch unsere Einstellung bestimmt wird. Unser Denken kann unsere Gefühle bestimmen“, so Wiebke Neberich.

Also, Kopf hoch für alle Spätzünder. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

 

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