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eDarling Forschung - Studienergebnisse


Gamer: Schüchtern, aber loyal


14.08.2012 – Vor gut einem Jahr schockierte eine Reportage des RTL Magazins „Explosiv“ die Gamerszene. Der überspitze Beitrag stellte die Gamer als ungewaschen, unmodisch und unsozial dar. Zur diesjährigen Gamescom geht die Online-Partnervermittlung eDarling den Vorurteilen auf den Grund. Die Angaben von über 9.000 Persönlichkeitsprofilen zeigen: Gamer sind loyal und kreativ.

Der Explosiv Beitrag zur Gamescom 2011, eine der größten Messen für begeisterte Computerspieler, war als ironische aber harmlose Reportage gedacht, beleidigte jedoch unzählige Besucher der Spielemesse und Freunde des virtuellen Spielens. „Sollten irgendwann doch Außerirdische bei uns auf der Erde landen, könnten sie auf folgender Veranstaltung wirklich enge Freundschaften schließen“,  so einer der Sprecher der Reportage.
Die Online-Partnervermittlung eDarling analysierte nun die Charaktereigenschaften von Singles, die in ihrer Freizeit gerne Computerspiele „zocken“. Das Resultat der Analyse: Gamer schätzen sich in der Tat schüchtern und auch weniger stylish ein. Männliche Gamer sehen sich jedoch auch als loyaler und weibliche Gamer schätzen sich als kreativer als die Nichtspieler ein.

Männliche Gamer sind schüchtern, aber loyal


Die Studie zeigt, dass mit zunehmendem Interesse für Videospiele auch die Angaben zu der eigenen Schüchternheit steigen. Es mag daher weniger eine außerirdische als eine unnahbare Persönlichkeit sein, welche die Gamer auszeichnet.
Single Männer mit Vorliebe für Computerspiele sind durch die ausgeprägte Schüchternheit vielleicht nicht die erfolgreichsten „Aufreißer“.  Aber wer würde nicht eine anfängliche Verschlossenheit in Kauf nehmen, wenn danach eine höhere Loyalität des Partners zu erwarten ist? Weshalb männliche Gamer nicht nur stark an ihren Controller, sondern auch an den Partner gebunden sind bleibt offen. Ob Spiele wie „Call of Duty“ oder „Minecraft“, die zu Zusammenarbeit animieren, zu höherer Loyalität führen, oder ob loyale Menschen eher zum Controller greifen, statt durch das Nachtleben zu tanzen, ist aus den Daten nicht abzuleiten. 

 



Weibliche Gamer punkten mit Kreativität


Weibliche Gamer stellten sich als kreativer als ihr nichtspielenden Genossinnen heraus: Je stärker die Frauen an Videospielen interessiert sind, desto höher ist auch ihre Selbsteinschätzung zu ihre kreativen Fähigkeiten. Auch hier sind zwei Interpretationen möglich: Kreative Frauen nutzen bevorzugt Videospiele, beispielsweise zum Ausgleich zum Beruf. Oder die notwendige Problemlösungskompetenz von Videospielen trainiert auch die Kreativität im Alltag und erhöht entsprechend die Selbsteinschätzung.


Gamer und  Style


Das Vorurteil gegenüber den Videospielern hinsichtlich eines mangelnden Stilbewusstseins konnte allerdings durch die Analyse bestätigt werden. Bei der Selbsteinschätzung der Gamer sinkt das Modegefühl mit steigendem Interesse am Gaming.
Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, welche Eigenschaften bei einem Partner im Vordergrund stehen sollen. Wer also vor allem nach Loyalität sucht, für den könnten Gamer eine gute Partie sein.
 

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